Rassebeschreibung



Die Birma ist eine anhängliche, verschmuste und sehr liebenswerte Rasse. Trotz aller optischen Reize, die eine Birma hat, macht der Charakter einen Grossteil dieser Katze aus. Eine Birma ist eine intelligente Katze, sie verfolgt mit Aufmerksamkeit das Leben um sich herum.

Die Birmakatze ist sozial und braucht einen Spiel - und Schmusegefährten. Man darf sie nie allein halten, da sie sonst verkümmert. Ideal ist eine zweite Katze, die nicht unbedingt eine Birma sein muss. Es lassen sich meist problemlos mehrere Birmakatzen gemeinsam halten.

Eine Birma ist eine Katze mit allen Instinkten :

sie hat ihren Jagdinstinkt behalten, den man mit Spielen befriedigen muss.

Unkastrierte Kater sind oft stark sexuell aktiv, d.h. sie markieren ihr Revier und führen Kämpfe untereinander wenn man sie nicht trennt bzw. kastriert.

Eine Katze/Kater sucht sich ihre Menschen aus und verteilt verschieden viel Sympathie oder Antipathie.

Birmakatzen sind gute Mütter und ziehen ihre Babys mit großer Sorgfalt groß.

Ein guter Typ und das Wesen sind sehr wichtig, deshalb ist eine enge Familienaufzucht der Babys absolut notwendig. Das Besondere an ihr ist ihr Charakter, nicht nur ihre weißen Pfoten.

Nicht umsonst heißt es einmal Birma immer Birma!












Rassestandard


Körper: Der Körper ist mittelschwer und leicht gestreckt. Die Beine sind kräftig, die Pfoten breit und zart gerundet. Der Schwanz ist mittellang, von eleganter Form, und fedrig behaart.

Kopf: Kräftiger Schädel mit vollen Wangen und leicht gewölbter Stirn. Das Profil ist leicht geschwungen bei mittellanger Nase, kein Stop, ausgeprägtes Kinn.

Augen: Die Augen sind tiefblau, groß aber nicht ganz rund sondern leicht oval. Sie sind weit auseinander plaziert.

Ohren: Die Ohren sind mittelgroß mit leicht abgerundeten Spitzen. Sie stehen aufrecht, mit guter Breite zwischen den Ohren.

Fell : Langes bis halblanges Fell mit seidiger Textur und wenig Unterwolle. Im Gesicht sind die Haare kurz, werden aber länger auf den Wangen und gehen in eine volle Halskrause über. Auf dem Rücken und an den Flanken ist das Fell sehr lang.

Farbe: Die Birmakatzen haben an Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz (bei Katern auch die Hoden) die gleichen charakteristischen farbigen Abzeichen wie die Siamesen , die Points. Der Rest des Fells (Körperfarbe) ist sehr hell, eierschalenfarben; Rücken und Bauch zeigen goldenes Beige bei allen Farben. Körper- und Pointfarbe haben einen guten Kontrast. Die Pointfarbe entwickelt sich langsam und ist erst beim erwachsenen Tier vollständig ausgeprägt.

Die Besonderheit der Birmakatzen sind die weißen "Handschuhe" und "Sporen". Als Handschuhe bezeichnet man die weißen Abzeichen an allen vier Pfoten. Wesentlich ist vor allem die Gleichmäßigkeit und Symmetrie der Handschuhe; sei es zwischen den Vorderpfoten einerseits und den beiden Hinterbeinen andererseits; oder -was noch besser ist- die Gleichmäßigkeit aller vier Pfoten. Das Weiß ist absolut rein; es kann an der Zehenwurzel oder am Gelenk enden. Es darf sich nicht auf das Bein erstrecken. Etwas längere Handschuhe an den Hinterpfoten werden toleriert. Als Sporen bezeichnet man die weißen Abzeichen an den Fußsohlen der Hinterbeine, die zu einer Spitze auslaufen. Sie sollen an beiden Sohlen gleichmäßig sein und enden möglichst mittig auf dem Mittelfußknochen.

Fehler: Ein Fehler, der zur Disqualifikation führen kann, sind weiße Flecke außerhalb der Handschuhe und Sporen. Laufen die Handschuhe über ihre normale Form hinaus, spricht man von Runnern. Als Bauchfleck bezeichnet man Flecke in der Pointfarbe auf der Körperunterseite. Bauch- und Kinnflecken schließen das Zertifikat aus. Leichte Flankenflecken und Streifen können toleriert werden. Die Gesamterscheinung darf insgesamt keine Ähnlichkeit mit der Perserkatze aufweisen, aber auch nicht in das andere Extrem verfallen und an eine Siamkatze erinnern.